• Sky Beach in Berlin

  • Long Island Summer Lounge in Frankfurt

  • Das Hamburg del Mar bei Nacht
    (c) Hamburg del Mar

  • Strand Pauli in Hamburg

  • KM 689 Cologne Beach Club

  • Kulturstrand in München

    (c) Matthias Singer

Die schönsten Stadtstrände Deutschlands

Entspannter Urlaubsflair in der Großstadt

Egal, ob künstlich aufgeschüttet oder natürlich, Sandstrände und Beachclubs sorgen für pures Urlaubsglück – auch in deutschen Großstädten. Zuhause oder bei einem Städtetrip lassen sich Sightseeing, Shopping und Beach Feeling optimal miteinander kombinieren. Wir stellen eine kleine Auswahl der schönsten Stadtstrände in deutschen Großstädten vor.
Ihr Lieblings-Stadtstrand ist – noch – nicht dabei? Dann schreiben Sie bitte Ihren Tipp unten in das Kommentarfeld!

Sky Beach, Berlin
Rummelsburg, Berlin
Long Island Summer Lounge, Frankfurt
Hamburg del Mar
KM 689 Cologne Beach Club, Köln
Kulturstrand, München
Strand Pauli, Hamburg
Sky Beach, Stuttgart


BERLIN:
Südseestimmung an der Spree

Die „Mutter aller Strandbars in Berlin“ ist mit Palmen, Oleanderbüschen und 200 Tonnen aufgeschüttetem Sand die Strandbar Mitte. Mit Blick auf die Museumsinsel können Besucher seit 2002 mediterranen Flair bei einem leckeren Cocktail genießen. Der Strand neben der Rummelsburg, einem Musterbeispiel der Industriebaukultur von 1906, bietet mit weißem Sandstrand, schattenspendenden „Salas“ und mehreren Bambus-Bars ebenfalls Entspannung pur. Zum Chillen und Tanzen laden die beiden Beach-Clubs Yaam an der Schellingbrücke und Schönwetter auf dem Flohmarktgelände im Mauerpark ein, die eine Mischung aus Stadtstrand und Eventlocation bieten. Die Höchstgelegene Strandbar der Hauptstadt ist auf Deck fünf des Parkhauses der Schönhauser Allee-Arkaden zu finden. Die Betreiber des Skybeach haben auf 400 Quadratmeter Sand aufgeschüttet und Sonnenliegen und -schirme bereitgestellt.

FRANKFURT: Über den Dächern der Stadt

In der City lockt der Strand auf dem Parkhaus von Peek & Cloppenburg mit 110 Tonnen Sand und Pool. Ebenfalls in mitten der Stadt liegt über den Dächern der Fressgass die Long Island Summer Lounge. Holzpaneelen, Liegestühle, Pool, Lounge-Möbel und Bars sorgen täglich bis 1 Uhr nachts für Summer Feeling. Weiter draußen liegt zum Beispiel die Schiffsmeldestelle Höchst am neu gestalteten Mainufer. Es gibt reichlich Platz, viele Liegestühle und besonders schön wird es am Abend, wenn die Fackeln angezündet werden.

HAMBURG: Strandperlen an der Elbe

Einen Blick aus nächster Nähe auf Kreuzfahrtriesen und Frachtschiffe bietet der lange Strand von Övelgönne, das früher ein Fischerdorf vor den Toren der Stadt war: Die Strandperle ist schon fast legendär, hier wird echte Hausmannskost angeboten: Strammer Max, Currywurst mit Röstkartoffeln oder Waffeln mit Puderzucker. Nicht weit entfernt liegt auch der AHOI Kiosk. Övelgönne ist als traditionsreichster Stadtstrand am nördlichen Elbufer während der Sommermonate noch immer äußerst beliebt. Das Restaurant Kajüte S.B. 12 in Blankeneese liegt ebenfalls am langen Sandstrand neben dem Leuchtturm. Die City ist „weit“ weg, da kommt echtes Urlaubsfeeling auf. Die Kajüte, die früher nur Fischbrötchen aufgetischt hat, entwickelte sich zu einem kleinen, feinen Restaurant und der Strand davor gilt für viele als der beste in der Hansestadt.

Wer Dünen in der Stadt erleben möchte, geht zum Falkensteiner Ufer. Es gibt nur eine Imbissbude und die Gastronomie des Campingplatzes. Unser Tipp für laue Sommernächte: Gemütlich feiern, mit dem Schlafsack in den Dünen übernachten – am Horizont die Lichter der Stadt und die dicken „Pötte“ ziehen auf der Elbe vorbei – und morgens ein uriges Frühstück bei Elbecamp.

Edel geht es im Hamburg del Mar neben dem Alten Elbtunnel zu. Auf 1000 Quadratmeter Helgoländer Dünensand mit feinstem Interieur könnte man im Nachmittagslicht das Gefühl erhalten, in der Karibik zu sein. Strand Pauli, ist ebenfalls ein Beachclub mit angekarrtem Sand, die Elbe liegt „eine Etage“ tiefer. Zwischen Fischmarkt und Landungsbrücke beobachten die Gäste auf Liegen, Korbstühlen oder einfach im Sand das Treiben im Hamburger Hafen. Der Veritas Beach in Hamburg ist eine Strandoase mitten im Hamburger Binnenhafen. Man kann auf zwei Feldern Beachvolleyball spielen oder ein Drachenboot ausleihen.

KÖLN: Beach Feeling am Rhein

An heißen Sommertagen trifft man sich zum Beispiel im KM 689 Cologne Beach Club. Hier herrscht vom späten Vormittag bis ein Uhr nachts Südsee-Stimmung mit Palmen, Design-Sofas und Liegen in der Lounge-Area. „Hochfahren und runterkommen“. Mit diesem Motto lockt der über den Dächern Kölns gelegene Sonnenscheinetage Club, der von der obersten Etage des Aral-Parkhauses an der Cäcilienstraße einen schönen Blick auf den Kölner Dom und die Innenstadt bietet.

Auf einem riesengroßen Arreal mit feinem, weißen Sand können Sie es sich in der Poller Strandbar im gleichnamigen Stadtteil auf Liegestühlen, Himmelbetten, Strandkörben, in unserer Lounge oder einfach im Sand gut gehen lassen. Für Sportfans steht eine Beachvolleyball und -socceranlage zur Verfügung. Sportlich kann man sich auch im Sundown Beach Club am Escher See betätigen. Tropische Palmen und karibischer Quarzsand verbreiten Südsee-Flair. Am Frühlinger See in Köln Niehl gibt es am Blackfoot Beach ein Naturfreibad, Beachvolleyball und Soccer-Felder, einen Hochseilgarten, einen Bootsverleih und diverse Chill-Out-Areas.

MÜNCHEN: Abwechslungsreiches Sommerprogramm entlang der Isar

"Wir bieten erschöpften Städtern bis Mitte August eine Horizonterweiterung am Rande des Alltags, und das völlig ohne Flugreise". Treffender könnten die Organisatoren des Münchner Kulturstrands ihr „kleines Urlaubsparadies“ nicht beschreiben. Der kleine, künstlich aufgeschüttete Strand mitten in der bayerischen Landeshauptstadt hat seit Jahren Tradition – mit Grillgeruch und kühlen Getränken, dazu Theater, DJ und Live-Musik. Lange Zeit befand sich das Strandprojekt in der Leopoldstraße und an der Corneliusbrücke bevor es in diesem Jahr wieder an seinen ursprünglichen Ort, den Vater-Rhein-Brunnen an der Ludwigsbrücke zurückgekehrt ist. Seit Jahren zumindest als Event-Location bekannt ist der Praterstrand auf der gleichnamigen Insel. Die Flusslandschaft am Flaucher unweit des Münchner Stadtzentrums, verspricht vor allem Badenixen, Sonnenanbetern und Schlauchbootfahrern eine gehörige Portion Urlaubsgefühl. Nicht nur wegen der wild-romantischen Flusslandschaft entlang der Isar, sondern auch wegen des schönen Biergartens „Zum Flaucher“ ist diese Gegend bei den Münchnern äußerst beliebt.

STUTTGART: Strandleben am Neckar

Der Stuttgarter Sky Beach liegt, wie der Name bereits ahnen lässt, über den Dächern der Stadt, nämlich im obersten Parkdeck D2 am Kaufhof in der Königsstraße. Puderzuckersand, weiße Liegestühle und bunte Cocktails liefern in gechillter Atmosphäre die nötige Entspannung. Die Saison dauert hier von April bis Ende September. Im Stadtteil Stuttgart- Cannstatt lässt sich der Sommer am besten direkt gegenüber des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma genießen. Der Stadtstrand am Neckarufer bietet auf 800 Quadratmetern eine idyllische Dünenlandschaft, wo zu Lounge-Musik kühles Bier vom Fass und feine Cocktails serviert werden

Ihr Lieblingsstrand ist – noch – nicht dabei? Dann schreiben Sie bitte Ihren Tipp unten in das Kommentarfeld!

Ulrich, 13-08-15 13:50:
In München fehlt z.B. noch die Sandbar im Hofbräukeller am Wiener Platz. Ziemlich entspannt, aber leider nicht am Wasser.
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