• Robert de Niro und Nobuyuki Matsuhisa

  •  Black Cod Misu

  • Spinat-Salat mit Garnelen

  •  Tuna Sashimi

  • Chilean Seabass Jalapeno Miso

  •  Kohlrabi Salat mit Dry Miso

Nobu Matsuhisa

Japanisch-peruanische Fusion-Küche

Nobuyuki Matsuhisa – besser bekannt als Nobu – zählt unbestritten zu den internationalen Starköchen. Gemeinsam mit Schauspieler Robert de Niro hat er zahlreiche Restaurants der Marke "Nobu" von Los Angeles bis Mykonos eröffnet. Nun ist er Nobuyuki endlich auch in Deutschland vertreten - und das mit einer noblen "Matsuhisa"-Restaurants im Münchner Mandarin Oriental. Anlass für uns, den „Celebrity-Gastronomen“ vorzustellen.

Nobu Matsuhisa

Die gerne zitierte Story „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ lässt sich auch auf Nobuyuki Matsuhisa übertragen. Im Alter von 11 oder 12 Jahren, also Anfang der 1960er Jahre, wurde Nobu von seinen Brüdern zu einem Sushi-Restaurant – damals auch in Japan noch eine Seltenheit – mitgenommen, was ihn begeisterte. Nach dem Abitur arbeitete er in einem Restaurant in Shunjuku – die ersten Jahre als Spüler – und lernte nach und nach auch die japanische Kochkunst kennen. Dort traf er auf einen Peruaner japanischer Abstammung, der im anbot, nach Peru zu ziehen und dort ein Sushi-Restaurant zu eröffnen. 1973, im Alter von 24 Jahren, eröffnete Nobu sein Restaurant in Lima. Da viele der Zutaten für die japanische Küche in Peru nicht kaufen konnte, musste er notgedrungen improvisieren und so entstand sein einzigartiger Mix aus peruanischer und japanischer Küche, für die er heute berühmt ist. 

Nach erfolglosen „Zwischenstopps“ in Argentinien und Alaska (sein dortiges Restaurant brannte ab) zog er hoch verschuldet mit seiner Familie nach Los Angeles, arbeitete dort für einige Jahre in zwei japanischen Restaurants und eröffnete 1987 sein erstes Matsuhisa in Beverly Hills, das schnell zum Hot Spot der Hollywood-Stars wurde. Einer seiner Stammgäste aus der Anfangszeit, Robert de Niro, ist seit 1994 Mitinhaber der Nobu-Restaurants und Hotels. Die Partnerschaft mit Robert de Niro brachte Nobu übrigens auch kleinere Rollen in Spielfilmen wie in Martin Scorsese-Film „Casino“.

Heute erstreckt sich Nobuyuki Matsuhisas gastronomisches Reich auf über 30 Restaurants auf sechs Kontinenten, teilweise wie auf Bodrum oder Mykonos nur während der Saison geöffnet, sowie einige Hotels. Auch wenn die „Nobu“-Restaurants bereits hinsichtlich Exklusivität und Preisniveau Maßstäbe setzen, werden diese von den Restaurants, die unter der Marke „Matsuhisa“ geführt werden und Nobuyuki Matsuhisa alleine gehören, noch mal getoppt. Das kulinarische Konzept ist aber überall auf der Welt weitgehend gleich, japanische Küche mit peruanischem Touch:  Zu den typischen Nobu-Kreationen zählen der legendäre „Black Cod“, die mit Thunfisch, Lachs oder Hummer gefüllten Nobu Tacos und das Gelbflossen-Sashimi mit Jalapeños, über Teeblättern gegrilltes Lamm mit peruanischer Anticucho-Soße sowie edle Sushi- und Tempura-Variationen.

Nun also ist Nobu endlich auch richtig in Deutschland angekommen, allerdings nicht in kulinarischen Trend-Setter-Städten wie Berlin und Hamburg, sondern in München, wo das einzige Mandarin Oriental in Deutschland ein adäquates Umfeld bietet: Das trendige Lifestyle-Gastronomiekonzept im jüngsten Restaurant der Nobelmarke, dem Matsuhisa Munich, wurde in Braun- und Goldtönen mit asiatischen Akzenten gestaltet. Dazu kommen dunkle Holzböden und die minimalistischen, stylischen, edlen Möbel aus Palmenholz und Leder.

Nobuyuki Matsuhisa steht auch als erfolgreicher Geschäftsmann und im Alter von 66 Jahren  noch regelmäßig in der Küche. „Rund sechs Monate pro Jahr ist er in seinem Restaurant in Los Angeles, die übrige Zeit reist es zu jedem seiner  Restaurants und kocht dort mit seinen Teams für einige Tage“, verrät uns sein Münchner Küchenchef Loris die Santo. Nicht nur das sorgt für ein einheitliches kulinarisches Angebot in der gesamten Nobu-Welt: „Alle Restaurants werden weltweit vom selben japanischen Lieferanten versorgt, außerdem haben wir unseren eigenen Reis, unseren eigenen Sake und vieles mehr, das nur für uns produziert wird.

Fotos: © U. Clef, E. Kabik, Nobu

 

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