• Grand Hotel Villa Castagnola in Lugano

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  • Restaurant Artè

Grand Hotel Villa Castagnola, Lugano

Prunkvoller Palast am See

Lugano ist Finanz- und Kulturmetropole in einem. Die größte Stadt im Tessin ist attraktiv für Geschäftsreisende und Touristen gleichermaßen. Sie lockt mit romantischen Parks und lauschigen Ecken, sie hat eine exklusive Einkaufsmeile und historische Sakralbauten. Mit mediterranem Flair bietet Lugano alle Vorteile einer attraktiven Stadt und ist zugleich Ausgangspunkt für Touren rund um den Lago di Lugano. Die Villa Castagniola ist ein eindrucksvolles, in einem kleine subtropischen Park gelegenes Anwesen – unweit des Zentrums von Lugano am See gelegen.

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts liebte der europäische Adel Lugano. Man residierte in großzügigen Villen und Paläste vor allem am Seeufer. Eines dieser feudalen Häuser war die Villa Ritter, gebaut um 1880 für den russischen Adeligen. Schon wenige Jahre später übernahm die Luzerner Familie Schnyder von Wartenssee die Villa und machten sie über drei Generationen zu einem der renommiertesten Hotels der Schweiz.

Die neuen Besitzer renovierten ab Ende der 1980er Jahre das traditionsreiche Haus detailgenau und komplett, ohne den klassischen Stil zu verändern. Die Gäste der nur 78 Zimmer und Suiten mit Balkon oder Terrasse fühlen sich in dem mit zahlreichen Kunstgegenständen üppig dekorierten 5-Sterne-Suuperior-Hotel auch heute noch fast wie in einer privaten Villa, darunter sind Gobelins aus dem 17. Jahrhundert im Kaminsaal, Meisterwerke aus dem 18. Jahrhundert in der Sala Bridge und niederländische Kunst in der Sala delle Colonne.

Vom hoteleigenen Restaurant Le Relais – Küchenchef Christian Bertogna (14 Punkte im GaultMillau) –  hat man einen wunderschönen Blick auf den kleinen, feinen Park mit großen Palmen, der die Villa Castagnola von der Uferstraße abschirmt.

Das Highlight des Hotels liegt gar nicht auf dem Gelände, sondern keine hundert Meter entfernt auf der anderen Seite der Uferstraße direkt am See: Das Restaurant Artè al Lago offeriert nicht nur eine phantastische Aussicht auf den See, sondern kann auch als außergewöhnliche Kunstausstellung punkten. Seit vielen Jahren werden im Arté hochkarätige Kunstausstellungen präsentiert, darunter klingende Namen wie Paul Louis Meier, Michael Croissant, Miguel Berrocal, Pompeo Pianezzola, Fabrizio Loschi, Suishu Tomoko, Klopfenstein-Arii oder Takeo Tanabe.

Die delikate Küche von Frank Oerthle im Arté gilt mit einem Michelin-Stern und 16 GaultMillau-Punkten als die beste am Luganersee. Seine modern-mediterranen Gerichte, die durchaus auch einen asiatischen Touch haben können, sind ganz beonders für Liebhaber von Fisch ein Muss.

Frank Oerthle kam vor rund zwanzig Jahren eher zufällig nach Lugano und verliebte sich, wie einige andere deutsche Köche auch, in das Tessin. Er heuerte im neuen Arté an und blieb. Das mediterrane Klima und die herrliche Landschaft einerseits sowie die Wertschätzung von hoher Qualität und die vergleichsweise guten Arbeitsbedingungen, lassen hier selten Abwanderungsgedanken aufkommen. Frank Oerthle kann hier zudem seine Leidenschaft fürs Fahrradfahren ausleben. An freien Tagen absolviert er des Öfteren auch einmal Strecken von bis zu 100 Kilometern. So sammelt er die Power, um an „normalen“ Tagen bis zu 12 Stunden in der Küche zu arbeiten.

www.villacastagnola.com



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