• Durban, die Hauptstadt von KwaZulu-Natal bei Nacht.

  • Das Moses Madhiba Stadion von Durban neben dem berühmten Durban Country Club, sicherlich eines der schönsten Stadien weltweit.

  • Die Drakensberge, ein wunderschönes Gebiet zum Bergwandern in unberührter Hochgebirgsnatur.

  • Einer von vielen Elephanten im Nambiti Game Reserve.

  • Löwe bei der Mahlzeit in der Nambiti Game Reserve.

  • Nicht nur die "Big 5" sind in den Game Reserves von KwaZulu-Natal anzutreffen.

KwaZulu-Natal

Wildlife, Berge und Meer

KwaZulu-Natal liegt an der Ostküste des Indischen Ozeans. Die südafrikanische Provinz entstand 1994 aus der Zusammenlegung von Natal und dem früheren Homeland KwaZulu. Sie hat vielfältige touristische Attraktionen – von endlosen weißen Sandstränden über eine herrliche Bergwelt bis zu großen Tierreservaten. Die Region ist eine echte Alternative zum Kap – hat Ulrich Clef auf seiner Reise festgestellt.
    

Aus drei ganz unterschiedlichen Regionen setzt sich KwaZulu-Natal zusammen: die flachen Küstengebiete mit zahlreichen schönen Stränden, die hügeligen Hochebenen im Inland sowie das Limpopo-Gebirge im Norden und die Drakensberge im Westen. Das Klima ist ganzjährig warm, nur in den Bergen kann es im Winter (Juni bis August) recht trocken und kalt werden. KwaZulu-Natal wird auch die „Gartenprovinz“ genannt. Im überwiegend subtropisch warmen und feuchten Klima gedeihen das ganze Jahr über Gemüse aller Art sowie tropische Früchte wie Bananen, Mangos, Ananas und Guaven. Im südafrikanischen Sommer (Januar bis März) ist es an der Küste relativ heiß bei hoher Luftfeuchtigkeit. 

Durban ist in der Sprache der Zulu „der Ort, wo Erde und Wasser aufeinander treffen“. Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 hat sich die Stadt mit dem größten Hafen Südafrikas ein modernes Gesicht gegeben. Es wurde viel in die Infrastruktur investiert, nicht nur durch den Bau des neuen King Shaka International Airports. Im November 2011 stand Durban als Gastgeber der 11. Weltklimakonferenz erneut im Rampenlicht.

Die mit über drei Millionen Einwohnern drittgrößte Stadt ist nicht nur überaus sportlich – Surfer und Jogger prägen das Bild der Stadt ebenso wie die überwiegend indisch-stämmige Bevölkerung. In der Nähe der City finden sich orientalische, nach Gewürzen und Räucherstäbchen duftende Basare, die Seidenstoffe, Saris und Schmuck anbieten. Einen Besuch wert ist auch die Marine World mit einem großen Aquarium und der Botanische Garten.

An der Beachfront, auch Golden Mile genannt, säumen sich Bars und Restaurants. Die Stadt mit dem wohl schönsten aller Fußballstadien ist heute für Touristen deutlich attraktiver geworden. Die Fahrt mit einer Standseilbahn auf die kleine Plattform hoch oben auf dem Bogen des Moses-Mabhida-Stadions ist ein Muss. Von hier aus eröffnet sich der Ausblick über die Stadt, das weite Land bis in die Berge und auf das Meer.

Umhlanga Rocks (sprich: „umschlanga“), gerade einmal 20 Kilometer nördlich von Durban, ist ein mondäner Vorort, der sich an einem schier endlosen Sandstrand erstreckt. Auf der Promenade kann man stundenlang flanieren, im Norden grenzt sie an das Umhlanga Nature Reserve mit subtropischem Küstenwald und einer bunten Tierwelt Restaurants, einer Indoor-Kletterwand, einer Surfanlage mit künstlichen Wellen und vielem mehr. Umhlanga Rocks beherbergt auch die „Grand Dame“ der Hotels von KwaZulu-Natal, The Oyster Box Hotel. Man wohnt direkt am Ufer. Seit 1947 verwöhnt das Hotel mit sehr individuellem Design und kolonialer Eleganz seine Gäste.

Die Drakensbergen sind mit bis zu fast 3500 Metern das höchste Gebirge des südlichen Afrikas sind und bilden eine natürliche Grenze zwischen Südafrika und Lesotho. Sie sind ein herrliches, schier endloses, hoch gelegenes Wandergebiet, das man einmal besucht haben muss. Im nördlichen Teil des Gebirges liegt das sogenannte Amphitheater, eine acht Kilometer lange, fast senkrechte, 1000 Meter hohe Felswand. Touristisch am besten erschlossen ist die Region um das Giant’s Castle. An Unterkünften gibt es viele kleine Hotels, Lodges und Guest Houses.

Ein Urlaub in KwaZulu-Natal wird erst durch den Besuch eines der Tierreservate komplett. Die bekanntesten sind die Ithala-, Mkhuze- und Hluhluwe-Imfolozi Game Reserves. Mehr als zweitausend weiße und schwarze Nashörner bilden die größte Konzentration ihrer Art auf der Erde. In diesen Tierreservaten werden unter anderem auch Löwen, Elefanten, Leoparden, Büffel, Giraffen, Geparden und verschiedene Antilopenarten geschützt.

 

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