• Die Skyline von Peking mit China World Trade Center.

  • Zur Chinesischen Mauer gelangt man von Peking in rund 90 Minuten Fahrzeit. Die Mauer sollte das chinesische Kaiserreich vor Reiterevölkern aus dem Norden schützen. Mit ihrem Bau wurde im 7. Jahrhundert vor Chr. begonnen.  

  • Das imposante Eingangsportal zum Peninsula Hotel.

  • Das Lao She Teehaus in Peking.

  • East meets West: Grill 79, das exklusive Restaurant im Shangri-La World Summit Wing.

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Peking

Zwischen Tradition und Moderne

Peking ist das politische Zentrum Chinas und beherbergt ein imposantes Kulturerbe. Die Stadt begeistert mit ihren Palästen und überrascht als Metropole des 21. Jahrhunderts. Vor allem im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 wurde noch einmal kräftig in die Infrastruktur und neue Hotels investiert. Ein Ausflug zur Chinesischen Mauer ist selbst im Rahmen eines kurzen Business-Trips möglich.

Der erste Eindruck ist nicht gerade der beste: Vom Flughafen fährt man auf eine oft von einer Abgasglocke halb verhüllte Hochhauskulisse zu, um dann bei einem der zahlreichen Luxushotels einzuchecken. Im Grunde besteht Chinas Hauptstadt aus drei Bereichen: das Peking der Kaiserzeit mit den touristischen Attraktionen, das sozialistische Peking der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts mit seinen unansehnlichen Bauten und das neue Peking mit seinen eindrucksvollen Hochhäusern und Shopping-Zentren.

Tag 1 - das "alte" Peking

Sehenswert sind der Tiananmen Platz (Platz des Tors des himmlischen Friedens) und die Verbotene Stadt. Vor Ort können Sie einen Audio-Guide in deutscher Sprache erwerben, der die unzähligen Attraktionen erklärt. Gleich gegenüber liegt der Jingshan Park. Vom Tempel auf dem Hügel eröffnet sich ein Blick über die Verbotene Stadt. Für eine Pause bietet sich das Lao She Tee House in der Nähe an. Das traditionelle Teehaus bietet auf drei Etagen viel zu sehen. Abends gibt es eine Theaterführung mit reichlich Programm für jeden Geschmack.   

Wer sich besonders für Tee interessiert, ist auf dem Mǎliándào Tea Market an der richtigen Adresse. Das Beijing Dong Wu Silk Museum ist weniger ein Museum als eine Einkaufsattraktion für Touristen, man kann zuschauen,  wie Seidendecken hergestellt und dann verkauft werden.

Eine schöne zeitlose Oase in Beijing ist der farbenfrohe Yong He Tempel mit seiner buddhistischen Geschichte. Was man sich in diesem Tempel wünscht, soll bald in Erfüllung gehen. Die Yan Dai Xie Jie ist eine der bekanntesten Straßen in Beijing im alten Look. Heute finden sich hier unter anderem elegante, traditionelle Shops und trendige Bars. An der Nan Luo Gu Xiang reihen sich zahlreiche Bars, Snackbuden und Souvenirläden. Die Straße wurde 1267 erbaut und hat ihre schöne, traditionelle Architektur bewahrt.

Die Attraktionen am Abend ist die Peking Oper. In den alten Bauten des Viertels Hou Hai finden sich zahlreiche Bars und Cafés. Zum Dinner hat man die Qual der Wahl: Das Quan Ju De wurde in 1864 gegründet, bietet Peking Ente und weitere 400 (!!) Speisen. Wenn man eine ganze Ente essen kann, erhält man ein Zertifikat als Andenken mit dazu. Exzellente chinesische Küche auf traditioneller Basis bietet das Huang Ting im Peninsula Hotel.

Tag 2 - das "neue" Peking

Das moderne Peking wird beherrscht vom China World Trade Center, in dem eine unvorstellbar große Shopping Mall untergebracht ist. Weitere interessante Adressen zum Einkaufen sind Xiu Shui, Wangfu Jin Street und San Li Dun Village. Unser Lunch-Tipp ist das geschmackvoll eingerichtete Lost Heaven bei Qian Men mit schöner Terrasse. Internationalen Flair versprüht das Kunstviertel 798. In den ehemaligen Fabrikhallen haben sich Designer, Galerien und Gastronomie angesiedelt.

Zum Abend geht es auf einen Drink oder ein spanisches Dinner ins Migas, das mit seiner schönen Dachterrasse der Treff für ein internationales Publikum ist. Eine Alternative ist das Dadong Roast Duck am Jinbao Place. Im trendigen Restaurant wird feine Peking-Ente am Tisch zubereitet.

Unser Tipp ist der Grill 79 im Shangri-La World Summit Wing. Rund 300 Meter über Peking hat man - bei klarer Sicht - die schönste Aussicht über die Stadt. Das Motto bei den ausgezeichneten Speisen lautet "east meets west". Auch die Weinkarte zählt zu den besten der Stadt. Für die Drinks danach empfiehlt sich das San Li Tun Viertel mit einem vielfältigen Angebot von Luxus-Clubs bis Karaoke-Bars. Oder, wenn Sie weiter den "Überblick" behalten wollen: in luftiger Höhe liegt die China Bar Bejing Liang auf der 65. Etage des Park Hyatt Hotels.



Peninsula Bejing

Heilkräuter fürs Gourmet-Menü

Vom Peninsula Beijing aus liegt Pekings spektakuläres Kulturerbe nur einen Spaziergang entfernt: Die Goldfish Lane, Heimatadresse des Hotels, führt schnurgerade auf die Verbotene Stadt zu. Das Hotel besticht durch eine außergewöhnliche Architektur zwischen traditionellen chinesischen Bauformen, Farben, Ornamenten und modernen Stilelementen. So prägen Antiquitäten aus der Qing-Dynastie und Neuinterpretationen des Ming-Designs das Ambiente im Restaurant Huang Ting, während die 660 qm große Peninsula Suite neben ultramoderner Technik edle Materialien aus historischen Pekinger Courtyard-Palästen aufweist. 

Unter dem Motto „Besser essen – besser leben“ integrieren die Küchenchefs des Restaurants Huang Ting im Peninsula Beijing bei gut einem Dutzend Gerichte die alten Philosophien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und deren gesundheitliche Wohltaten in ihre Speisen. So wird zum Beispiel geschmortes Hühnchen mit Engelwurz und Chuan Qiong serviert. Fit und jung essen können sich Gäste bei mariniertem Tofu mit antiseptischen Osmanthuskräutern und Hoe Shou Wu, deren Wirkstoff in China seit Langem als Anti-Aging-Wirkstoff geschätzt wird. Es besteht die Wahl zwischen reinen Kräutergerichten und den regulären Gerichten à la carte.



Shangri-la's China World Summit Wing

Die Himmel so nah

Das Shangri-La's China World Summit Wing liegt in Pekings China World Trade Centre Complex, des mit 300 Metern höchsten Gebäudes der Stadt, das in den untersten Geschossen ein riesiges Shopping Center beherbergt. Das Hotel ist in den obersten Etagen (ab 64. Stockwerk) untergebracht und kann mit der höchsten Bar, der Atmosphere Bar in der 80. Etage, dem höchsten Spa und dem höchstgelegenem Pool Pekings aufwarten, in dem man förmlich in den Himmel hinausschwimmt. Die Zimmer bieten mit bodenhohen Fensterfronten großartigen Ausblicke auf die Stadt. 

Vorzügliche internationale Küche und ein grandioses Panorama bietet das Restaurant Grill 79 mit Küchenchef Oliver Weber. Traditionelle japanische Gerichte kosten Sie im Nadaman und klassische kantonesische Küche genießen Sie im Fook Lam Moon. Ein 24-Stunden-Fitnessstudio und ein Wellnessbereich runden das Angebot ab.

Vom Hotel, das vom deutschen Hoteldirektor Thomas  Schmidt-Gläser aus Tübingen geführt wird, gelangt man in nur 15 Fahrminuten zur Verbotenen Stadt und zum Platz des Himmlischen Friedens. Zum Beijing Capital International Airport sind es nur etwa 30 Fahrminuten.



 

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