• Zürich, ein höchst attraktives Reiseziel, dass nahezu alles bietet. Von Sport bis Kunst über Gourmet und Lifestyle.

  • Die gut erhaltene Altstadt liegt links und rechts des Flusses Limmat.

  • Die nostalgorische Konditorei Schober ist ein original Süßwarenladen aus Mitte des 19. Jahrhunderts.

  • Im Sommer gibt es zahlreiche Veranstaltungen unter freiem Himmel direkt am Seeufer.

  • In der Mittagspause werden schnell mal Anzug und Krawatte gegen die Badehose eingetauscht.  An vielen Stellen locken kleine Strände oder Badeanstalten zu einem Sprung in den See.

  • Vielfalt auf bestem Niveau: die attraktive Kulturszene mit über 50 Museen und mehr als einhundert Galerien.

Zürich

Lifestyle am See

Zürich ist das wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Rund um die 400.000-Einwohner-Stadt leben noch einmal etwa eineinhalb Millionen Menschen. Wer nun meint, Zürich sei nur etwas für Geschäftsreisen, der irrt gewaltig. Die Stadt am gleichnamigen See hat sich in den vergangen zehn Jahren zu einem höchst attraktiven Reiseziel für Urlaub und Business entwickelt, denn sie bietet nahezu alles, was das Herz begehrt - von Sport bis Kunst, von Gourmet bis Nachtleben.

Zürich ist Vielfalt auf bestem Niveau: eine aktive Kulturszene mit über 50 Museen und mehr als einhundert Galerien, Top-Hotels und -Restaurants, schöne Einkaufsstraßen, reichliche Natur und ein wunderbarer See sowie ein pulsierendes Nachtleben. Mitten in der Stadt befinden sich zahlreiche See- und Flussbäder, sogenannte Badis und der Uetliberg lädt zum Wandern ein. Zürich hat sich längst von dem schlechten Image der 1980er Jahre mit Demonstrationen und Drogenexzessen verabschiedet und sich zu einer entspannten Stadt entwickelt, auch wenn man weiterhin Wert auf korrekte Kleidung legt - im Büro und beim  Business-Lunch. Es wird viel gearbeitet und viel Geld verdient. Und zwischendurch, da versteht man zu leben. So werden in der Mittagspause schnell mal für eine knappe Stunde Anzug und Krawatte gegen die Badehose eingetauscht. An vielen Stellen locken kleine Strände oder Badeanstalten zu einem Sprung in den See. Und für das Wochenende reichen Flip-Flops und Shorts, um sich ins sportliche Freizeitvergnügen zu stürzen oder auf einer der kleinen Jachten im See einen Aperol zu trinken.

Alleine eine Reise wert ist das gastronomische Angebot der Stadt. Heiko Nieder ist nicht nur der laut Restaurants-Tests beste Koch der Stadt, er zählt zu den Besten in ganz Europa. Seine kreative Küche im Restaurant des Dolder Grand Hotels ist ein „Muss“. Darüber hinaus lohnt ein Besuch des "Il Tavolo-Foodfestivals" im Sommer.

Tag 1 - die Altstadt

Die meisten Sehenswürdigkeiten Zürichs liegen in der Altstadt und sind am einfachsten zu Fuss oder per Tram erreichbar. Am Bellevue oder am Bürkliplatz hat man einen schönen Blick auf den See und die Alpen. Beide Seeufer mit ihren Promenaden und Parkanlagen sind auch Anziehungspunkte für die Einheimischen. Man liegt im Gras, sitzt auf den Kiesstränden oder in einem der vielen Cafés, Biergärten und Badeanstalten. Die gut erhaltene Altstadt liegt links und rechts des Flusses Limmat. In der östlichen der Limmat gelegenen Altstadt sind das alte Rathaus im Renaissance-Stil, das Grossmünster, Ausgangspunkt der Reformation unter Zwingli, sowie die Zunfthäuser entlang des Limmatquais besonders sehenswert.

Die Altstadt westlich der Limmat bietet ebenfalls schöne Gassen mit mittelalterlichen Häusern. Sehenswert sind die Fraumünsterkirche mit Fenstern von Marc Chagall und einem von Paul Bodmer ausgemalten Kreuzgang. Einen Besuch wert ist der Lindenhof, von dem sich ein schöner Ausblick auf die Altstadt bietet. Für eine Rast bieten sich zahlreiche Cafés an, besonders die nostalgische Konditorei Schober, einem original Süsswarenladen aus Mitte des 19. Jahrhunderts.  

Ideal für Entdeckungstouren in und um Zürich herum ist die ZürichCard. Mit ihr kann man 24 oder 72 Stunden lang Tram, Bus, Bahn, Schiff und Seilbahn nutzen. Darüber hinaus ist der Eintritt in die meisten Museen frei und es gibt Rabatte in zahlreichen Geschäften und Restaurants.

Tag 2 - das Umland

Das Umland von Zürich lässt sich besonders schön und vor allem stressfrei mit dem Schiff erkunden. Nahezu alle Orte am See werden häufig angefahren. Man sollte sich schon einen ganzen Tag Zeit nehmen und den ganzen See kennen lernen. Nahegelegene Orte wie Rapperswill haben echten Urlaubsflair und bieten regelmäßig Veranstaltungen verschiedenster Art. Die Anlegestellen sind meist am Ortszentrum, ebenso wie die Stationen der S-Bahn.

Zurück in Zürich steht wieder Kultur im Vordergrund. Das beeindruckende Kunsthaus Zürich beherbergt eine bedeutende Modernesammlung. Neben Werken Alberto Giacomettis sind erlesene mittelalterliche Skulpturen und Tafelbilder, Gemälde des niederländischen und italienischen Barock sowie Höhepunkte der Schweizer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts zu finden. Zu den internationalen Schwerpunkten gehören die größte Munch-Sammlung außerhalb Norwegens, wichtige Bilder von Picasso, die Expressionisten Kokoschka, Beckmann und Corinth sowie wichtige Werke von Monet und Chagall.

Mehr über die Badis von Zürich lesen Sie in unserer Reportage mit einem Klick hier.

Mehr über die Gourmet-Küche von Heiko Nieder lesen Sie in unserer Gourmet-Reportage mit einem Klick hier.

 

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